Konferenz für Weltmission und Evangelisation


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San Antonio

Die Weltmissionskonferenz 1989 in San Antonio, Texas/USA, fand als letzte in jener Zeit statt, in der die Welt von dem Konflikt zwischen zwei ideologischen und wirtschaftlichen Systemen (1918-1989) beherrscht wurde. Sie schloss an Melbourne mit einer weiteren Bitte aus dem Vaterunser an - "Dein Wille geschehe" -, der noch hinzugefügt wurde:"Mission in der Nachfolge Christi", eine Formulierung aus der Erklärung von 1982. San Antonio wurde bekannt für eine Konvergenzerklärung, die zur Beziehung zwischen dem Christentum und anderen Religionen erarbeitet wurde. Dieses Thema hat seit jeher auf allen ÖRK-Missionskonferenzen Kontroversen ausgelöst. Der in San Antonio erreichte Konsens lautet im Kern: "Wir können keinen anderen Weg des Heils bezeugen als Jesus Christus; gleichzeitig können wir Gottes Heilshandeln keine Grenzen setzen. Zwischen diesen beiden Aussagen besteht eine Spannung, die wir anerkennen und die wir nicht lösen können." Wie alle anderen CWME-Konferenzen befasste sich auch San Antonio mit dem christlichen Engagement im Kampf für das Leben und gegen Unterdrückung sowie mit der wachsenden Bedeutung unseres Verhältnisses zur Schöpfung.

 



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