Konferenz für Weltmission und Evangelisation


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Jerusalem



Ganz anders war die Stimmung, die 1928 auf der zweiten Weltmissionskonferenz in Jerusalem herrschte. Der von "christlichen" Ländern ausgelöste Erste Weltkrieg hatte das Ideal der westlichen Zivilisation als Verkörperung des Evangeliums zutiefst erschüttert. Die kommunistische Revolution von 1918 hatte den Traum von der Evangelisation der ganzen Welt innerhalb einer Generation unrealistisch werden lassen. Auf der Konferenz in Jerusalem schälten sich zwei grundlegende Fragen heraus, in denen kein wirklicher Konsens zustande kam: die Beziehung zwischen der christlichen Botschaft und anderen Religionen und die theologische Auslegung des gesellschaftlichen und politischen Engagements der Christen.