Konferenz für Weltmission und Evangelisation


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Programm der Plenarsitzungen

Dienstag, 10. Mai, 11:00 - 12:30 (GMT + 3)

Komm, Heiliger Geist, heile und versöhne

Die Plenarsitzung zur Eröffnung der Weltmissionskonferenz beginnt mit einer Begrüßung durch die Vorsitzende der Kommission für Weltmission und Evangelisation, Ruth Bottoms. Nach einem Grußwort des Oberhauptes der Kirche von Griechenland, Seiner Seligkeit Christodoulos, Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, folgt eine Eröffnungsansprache von ÖRK-Generalsekretär Samuel Kobia.

Im Zentrum des zweiten, thematischen Teils dieser Plenarsitzung stehen zwei Vorträge, die sich aus unterschiedlichen theologischen Perspektiven mit dem Hauptthema der Konferenz beschäftigen: Kirsteen Kim, Honorarprofessorin an der Universität von Birmingham, GB, und Wonsuk Ma, pfingstkirchlicher Missionar und Theologe aus Korea, der auf den Philippinen lebt, sprechen über den "Heiligen Geist und Mission".

 

Mittwoch, 11. Mai, 11:00 - 12:30 (GMT + 3)

In Christus berufen, heilende und versöhnende Gemeinschaften zu sein

Das Unterthema der Konferenz wird eingeleitet durch eine Theaterperformance junger Konferenzteilnehmer sowie durch erzählende und theologische Reflexionen über die Rolle der gesamten Kirche und der lokalen Gemeinden in der Mission.

Es wird ein persönliches Zeugnis aus Lateinamerika über Heilung und Versöhnung in einer lokalen Gemeinde gegeben, und Samuel Kabue aus Kenia erörtert, wie das ÖRK-Netzwerk der ökumenischen Anwaltschaft für behinderte Menschen (EDAN), das er koordiniert, den Heilungs- und Versöhnungscharakter lokaler Gemeinden sieht.

Die Teilnehmer haben danach Gelegenheit, in kleinen Gruppen eigene Erfahrungen auszutauschen. Zum Abschluss spricht Athanasios N. Papathanasiou aus Griechenland über "Versöhnung: der Hauptkonflikt der Postmoderne. Ein Orthodoxer Beitrag zum missionstheologischen Dialog" sprechen.

 

Donnerstag, 12. Mai, 11:00 - 12:30 (GMT + 3)

Dekade zur Überwindung von Gewalt: Mission und Gewalt

Die verhängnisvollen Verbindungen zwischen christlichem Leben, Zeugenschaft, Mission und Gewalt stehen im Brennpunkt dieses Plenums. Es beginnt mit einem liturgischen Einzug von Gewaltsymbolen, die von jungen Menschen verschiedener Regionen zum Altar gebracht werden.

Nach einer audiovisuellen Präsentation zur ersten Hälfte der ÖRK-Dekade zur Überwindung von Gewalt folgen persönliche Zeugnisse über die verhängnisvollen Verbindungen zwischen Mission und Gewalt.

Am 'Runden Tisch' werden unter der Leitung von Fernando Enns, Pastor der Mennonitischen Kirche in Deutschland und Professor am Ökumenischen Institut der Universität Heidelberg, danach Tinyiko Maluleke, einer der führenden afrikanischen Missionstheologen aus Südafrika, Janet Plenert, Direktorin der internationalen Dienste der mennonitischen Kirche Kanadas, und Viola Raheb, lutherische Theologin und christliche Pädagogin aus Palästina, über diese Erfahrungen reflektiert.

Es soll in diesem Plenum nicht versucht werden, einfache Antworten auf die aufgeworfenen Fragen zu finden. Statt dessen wird in einer abschließenden Andacht die Debatte über Mission, Macht und Gewalt vor Gott gebracht: "Denn führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vor dem Bösen."

 

Freitag, 13. Mai, 11:00 - 12:30 (GMT + 3)

Heilung

Zwei Podiumsgespräche werden wichtige Aspekte des heilenden Dienstes der Kirche vorstellen. In einer ersten Runde werden Bernard Ugeux, Anthropologe und katholischer Theologe aus Frankreich, und Erika Schuchardt, Bundestagsabgeordnete und Expertin für ethische Fragen, über die Sehnsucht nach Heilung in der postmodernen Gesellschaft und die Mission der Kirche in diesem Kontext befragt.

Eine zweite Runde wird sich mit der HIV/Aids-Pandemie und mit der Herausforderung, die sich daraus für das zeitgenössische Verständnis von Mission und deren Praxis ergibt, beschäftigen. Referenten sind Gracia Violeta Ross Quiroga, evangelikale Aktivistin für Menschen, die mit HIV/AIDS leben, aus Bolivien, Japé Heath, ein anglikanischer Priester aus Südafrika, der HIV positiv ist, und Anthony Allen, ein Psychiater aus Kingston, Jamaika.

 

Samstag morgen, 14. Mai, 11:00 - 12:30 (GMT + 3)

Versöhnung

Nach zwei persönlichen Berichten von Iosua Pepine, Geistlicher und Fischer aus Kiribati, und Lunga ka Siboto, Bischof der Episkopalen Kirche in Äthiopien, der ökumenischer Begleiter in Israel und Palästina gewesen ist, über soziale und gesellschaftliche Konflikte und die Komplexität von Versöhnungsprozessen gibt es Zeit für Diskussionen.

Ein theologischer Vortrag von Robert Schreiter, katholischer Priester und Experte für die Auswirkungen von Gewalt und Trauma auf Opfer von Unrecht, über "Versöhnung als neues Paradigma für die Mission" beendet die Reihe der thematischen Plenarsitzungen.

 

Samstag nachmittag, 14. Mai, 16:30 - 18:00 (GMT + 3)

Abschlussversammlung

In der abschließenden Plenarsitzung wird eine Gruppe von "Zuhörern" gebeten, persönliche Eindrücke und Gedanken zu Höhepunkten und Herausforderungen der Konferenz vorzustellen. Ein Konferenzausschuss präsentiert danach einen Text, der von den Delegierten dann entweder als Abschlusserklärung der Konferenz oder als "Brief von der Weltmissionskonferenz" angenommen wird.

Es folgen noch einige Abschlussreden und eine kurze Aussendung, die von der Vorsitzenden Ruth Bottoms geleitet wird.