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Bangkok

Die Weltmissionskonferenz, die an der Jahreswende 1972/1973 in Bangkok stattfand, wurde
für ihre ganzheitliche Sichtweise des Themas "Das Heil der Welt heute" bekannt, die die geistlichen wie auch die soziopolitischen Aspekte dieses Themas einbezog und keinem von beiden Vorrang einräumte. Bangkok erkannte an, dass die Theologie notwendigerweise kontextgebundene Ausdrucksformen hat und dass die Stimme derer, die Christus antworten und ihm nachfolgen, durch ihre kulturelle Identität geprägt ist. Die Delegierten setzten sich intensiv mit der Realität der Ausbeutung und Ungerechtigkeit auseinander, die auch in den Beziehungen zwischen Kirchen besteht. Um es lokalen Kirchen in Afrika, Asien, Lateinamerika und im pazifischen Raum zu ermöglichen, in ihrem Zeugnis eigene Schwerpunkte zu setzen, wurde der Vorschlag gemacht, ein zeitlich befristetes "Moratorium" für den Transfer von Geld und die Aussendung von Missionaren aus dem Norden zu verkünden. Als Alternative dazu wurde die Umwandlung der Pariser Missionsgesellschaft in eine Gemeinschaft von Kirchen in der Mission (mit Namen CEVAA) gesehen, die zur Herstellung gerechterer Missionsbeziehungen führen sollte.