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16.05.05 04:36 Alter: 7 yrs

Weltmissionskonferenz verurteilt Rassismus und Gewalt

(Athen, ideaDe) - Mit einem Schuldeingeständnis ist die 13. Weltmissionskonferenz des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) am Pfingstsonntag in Athen zu Ende gegangen. Kirchen weltweit hätten Menschen aufgrund von Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung oder Duldung unterdrückerischer Strukturen ausgeschlossen, heisst es in einem "Brief aus Athen", der von den mehr als 500 Delegierten aus 105 Ländern verabschiedet wurde. Im Zentrum des Evangeliums stehe der Ruf nach Gewaltlosigkeit und Versöhnung; deshalb fordere die Gewalt, die durch Globalisierung und Militarismus hervorgerufen werde, Christen besonders heraus. Die einwöchige Weltmissionskonferenz stand unter dem Motto "Komm, heiliger Geist, heile und versöhne". Sie fand erstmals in einem Land orthodoxer Prägung statt. Ebenfalls zum ersten Mal wurden Vertreter aus Kirchen, die nicht dem ÖRK angehören, als stimmberechtigte Delegierte zugelassen. Es handelte sich um Mitglieder der römisch-katholischen Kirche, von Pfingstkirchen und evangelikalen Kirchen, die gemeinsam fast ein Viertel der Konferenzteilnehmer stellten. Dem ÖRK gehören 347 evangelische, orthodoxe und anglikanische Kirchen an. Im jüngsten Jahresbericht hat der Rat die Zahl der durch ihn vertretenen Christen stark nach oben korrigiert. War bislang von 400 Millionen die Rede, so geht die Zentrale in Genf nun von 562 Millionen aus.