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04.05.05 04:28 Alter: 7 yrs

Weltmissionskonferenz in Athen: "Komm, Heiliger Geist, heile und versöhne"

Was brauchen wir in einem Land, dass zum Missionsfeld geworden ist, um missionarische Kirche zu sein? Wie können unsere Gemeinden zu heilenden und versöhnenden Gemeinschaften innerhalb auseinanderbrechender Gesellschaften werden? Wie bewegt Gottes Geist unsere Kirchen, speziell im deutschen Kontext? - Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich im Oktober 2004 in Hamburg 50 Interessierte und Expert/innen aus den verschiedenen konfessionellen Missionsvereinen und -werken in Deutschland als Vorbereitung auf die Weltmissionskonferenz, die vom 9.-16. Mai 2005 in Athen stattfinden wird.

Auf der Weltmissionskonferenz in Athen werden zum ersten Mal evangelikale, pentekostale und römisch-katholische Repräsentanten vollberechtigt mitarbeiten. Das ist ein erstes Zeichen der vertieften ökumenischen und missionarischen Zusammenarbeit angesichts der aktuellen missionarischen Herausforderungen. Die Suche nach gemeinsamen Wegen in der Mission beginnt dabei mit einem Gebetsruf.

"Komm, Heiliger Geist, heile und versöhne" lautet das Thema der Weltmissionskonferenz in Athen. Jacques Matthey, der im ÖRK für missionstheologische Grundsatzfragen zuständig ist, sieht die Bitte um den Heiligen Geist einerseits als Bekenntnis dazu, dass die Kirchen bei der Umsetzung ihres missionarischen Auftrages ganz von Gottes heilendem und versöhnenden Handeln abhängig sind. Dieses müsse zuerst zwischen den unterschiedlichen Kirchen beginnen. Andererseits ist der Gebetsruf für Matthey eine Bitte um die spezifischen Gaben, missionarischen Fertigkeiten, welche die Kirchen für ihren Missionsauftrag benötigen.

Matthey skizzierte eine "ökumenische Missionsstrategie", die in Athen weiterentwickelt werden könnte, als Versuch, möglichst viele Gemeinschaften zu bilden, in denen Menschen die Erfüllung ihrer Sehnsucht nach Heilung und Versöhnung untereinander erfahren können.