ÖRK >  Home > Aktuell/Medien > Pressespiegel Eng|Deu|Fra|Esp|Gre



Aktuell/Medien  Feature
 Nachrichten
 Highlights
 Conference newspaper
 Fotos
 Pressespiegel

12.05.05 10:23 Alter: 7 yrs

ÖRK soll pfingstkirchliche Mission anerkennen - Generalsekretär Kobia: Schwerpunkt der Christenheit wandert nach Süden

Hier liegt - laut Statistikern - der 'Schwerpunkt' der weltweiten Christenheit

A t h e n (idea) - Traditionelle Kirchen dürfen nicht länger den Beitrag ignorieren, den junge pfingstkirchliche und charismatische Gemeinden für die Weltmission leisten.

Das hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Samuel Kobia (Genf), beim Auftakt der Weltmissionskonferenz gefordert, die mit rund 500 Teilnehmern vom 9. bis 16. Mai in Athen stattfindet. Das Leben christlicher Gemeinden werde nicht länger ausschließlich durch europäische Modelle bestimmt, wie sie in katholischer, orthodoxer und reformatorischer Tradition gewachsen seien. "Sind wir offen für die Mission aus Richtungen, die wir nicht erwartet hätten, getragen von Brüdern und Schwestern, die die Gaben des Heiligen Geistes empfangen haben und die nie durch europäische oder nordamerikanische Mittelsmänner vereinnahmt wurden?", fragte Kobia.

Pfingstkirchen größer als ÖRK-Mitglieder
Generell habe sich der Schwerpunkt der Christenheit durch das starke Gemeindewachstum auf Ländern der Südhalbkugel verlagert. Habe man den Schwerpunkt zu Beginn der Kirche in Jerusalem und im Mittelalter in Europa gefunden, so liege er nun nach Aussagen von Religionsstatistikern nahe Timbuktu in der Sahara. Von den weltweit mehr als zwei Milliarden Christen sind rund 554 Millionen Mitglieder von Pfingstkirchen. Dem Weltkirchenrat gehören 347 evangelische, orthodoxe und anglikanische Kirchen mit rund 400 Millionen Mitgliedern an. An der Weltmissionskonferenz nehmen auch Vertreter von Kirchen teil, die nicht dem ÖRK angehören, darunter Katholiken, Evangelikale und Pfingstkirchler. Die Konferenz steht unter dem Motto "Komm, Heiliger Geist, heile und versöhne".


Autor: Evangelische Nachrichtenagentur idea